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Willi ist jetzt fast 2 Wochen Teil unserer Familie - und er bringt mich so ein bisschen an meine Grenzen. Nicht weil er so "böse" ist und immer schreit. Er ist in Wirklichkeit ein ganz lieber. Aber ich merk' halt, dass ich ganz viele Sachen in meinem Leben jetzt neu ordnen muss: Arbeitszeiten, Jugendarbeit, Stille Zeit ... es geht halt vieles nicht mehr so in den bisher gewohnten Bahnen. Das ist ja nicht tragisch und trotzdem verbreitet das ein bisschen Unsicherheit. Ich und wir als Familie müssen halt jetzt wieder ganz neu unseren Stil finden, den Alltag ganz in Ruhe zu meistern. Mal sehen, wie Gott uns das gelingen lässt ... ich bin gespannt ... und vor allem froh, dass ich so eine starke Frau habe. (Aber trotzdem dürft ihr für uns beten :-))
Kommentare
Hi Thomas,
ich kann dich total gut verstehen. Mit jedem Kind muss man sich als Familie erst wieder ganz neu finden, damit niemand zu kurz kommt und nicht die "Diktatur der Kleinen" (:-)) allzu stark wird.
Und dabei spielt natürlich die Art und der Charakter des Kindes eine große Rolle: anstrengend, genügsam, Schnell- und Gutschläfer oder das Gegenteil usw. usw.
Ich wünsche euch in jedem Fall viel Kraft und die Balance zwischen Liebe und Hingabe einerseits und nötigen Grenzen und wichtigem Rückzug für euch als Paar andererseits.
Ich bin zwar noch ein Grünschnabel, was Kinderziehung angeht ... aber das hat uns schon geholfen:
http://utechristian.wordpress.com/2007/03/22/schlaf-gut-mein-kleiner-sch...
Ansonsten is Beten natürlich immer gut ;)