Viel ist in der letzten Zeit (oder wahrscheinlich schon immer) über Probleme der aktuellen Lobpreiskultur geschrieben, geredet und gedacht worden. Manchmal sogar in umgekehrter Reihenfolge. Was wurde nicht alles diskutiert und gestritten: Zu charismatisch, zu laut, zu leise, zu flache Texte, zu viel Haut bei singenden Lobpreisern, zu euphorisch, zu alt, zu langweilig, zu ungeistlich, ...
Dabei wurde das WAHRE Problem erstaunlicherweise bisher gar nicht thematisiert. Scheinbar traut sich niemand, sich dieses Themas in würdiger Weise anzunehmen. Selbst topic und Bethanien schweigen sich aus, was durchaus etwas heißen mag. Das wahre Problem, wie ich es sehe: Es gibt viel zu viele gute neue Lieder!
Ja, da staunt man, und ich staune auch. Morgen treffen wir uns als Jumis und mit vielen fitten Leuten, um die neuen Lieder für das 2009 erscheinende Wiedenester Jugendliederbuch zusammenzustellen. Und was soll ich sagen: Es gibt so viele gute, tolle, neue Lieder. Tolle Musik, tolle Texte - wahre Anbetung. Aber wie soll man sich da entscheiden? Hat auch mal jemand an uns gedacht? Wie sollen wir so viele gute Lieder aussortieren, weil 1.000 Lieder einfach nicht mehr so handlich sind? Wir werden sehen.