Filme ab 12 J. dürfen ab 6 J. in Begleitung eines Elternteils besucht werden.

Diesen Satz habe ich gerade auf der Seite eines Kinos gelesen. Und ich frage mich:

 

Ist das nicht total schräg?

 

Wir beklagen uns über emotionale Fehlentwicklungen verschiedenster Art bei Kindern und Jugendlichen oder regen uns darüber auf, wie schlimm die junge Gerenation ist. Gleichzeitig ermöglichen wir es aber, dass diese Entwicklung durch Filme, die Kinder beim Ansehen nicht einordnen und richtig verarbeiten können, gefördert wird.

 

Ist das denn wirklich so schlimm? Ich gehe mal von meinen Kindern aus. Eins wird bald 6 und ich bin der Überzeugung, dass es ihm auf keinen Fall gut tut, Filme wie "Herr der Ringe", "Sex and the city", "Robin Hood", "American Pie" oder "Avatar" anzusehen.

 

Ich höre schon die Gegenargumente, nämlich u.a. dass

a) die aufgeführten Filme doch eigentlich ganz nett sind,

b) sich die Kids solche oder noch viel schlimmere Filme auch zuhause, zB im Fernsehen reinziehen können und das auch keiner kontrolliert oder

c) es ja auch was Gutes haben kann, wenn man sich vor- oder hinterher mit den Kids über den Inhalt unterhält und ihnen so hilft, das richtig zu verstehen.

 

Ich meine: Diese Argumente sind totaler Blödsinn, wenn man (als Eltern oder Geschwister) Verantwortung für Kinder und Jugendliche hat oder (zB als Mitarbeiter in der Gemeinde) Verantwortung übernehmen will.

Wir kommen nicht drum herum, sie vor schädlichen, da nicht altersgerechten, Einflüssen zu schützen. Und nicht umsonst gibt die FSK uns da eine Richtlinie, die wir nicht einfach aus Bequemlichkeit ignorieren sollten. 


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Kommentare

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Mann, sprichst du mir aus dem Herzen. Als wenn ein 6 jähriges Kind die Eindrücke eines Films besser verarbeiten und einordnen könnte, wenn ein Erwachsener daneben sitzt. Für mich ein totaler Hirnriss diese Regelung...