Nachfolge

Hier mal ein wie ich finde sehr wichtiger Gedanke aus meinem Pfijuko-
Seminar zum Thema "Nachfolgen und so wie Jesus werden":

Gott nachzufolgen bedeutet, alles das rauszuschmeißen aus meinem Leben,
was nicht Gott ist, was aber schnell zu meinem Gott werden kann, den ich
anbete und dem ich Zeit, Kraft, Geld und Gesundheit opfere.

Ich merke, dass ich oft Dingen nachfolge, die nicht Gott sind, die ich
aber zu meinem Gott gemacht habe: nette Menschen, tolle Erfahrungen,
guter Schulabschluss, cooles Auto, schöne Wohnung, toller Sex... All
diese Dinge lügen mir vor, dass sie mich glücklich machen, sobald ich
sie habe und wenn ich ihnen nur von ganzem Herzen nachfolge und sie
anbete. Aber am Ende nehmen sie mir alles weg und machen mich kaputt,
weil sie es nie gut mit mir meinen. Gott ist der Einzige, der es absolut
gut mit mir meint und am Kreuz hat er seine Liebe zu mir bewiesen. Da
ist sein Sohn Jesus Christus für mich gestorben, als ich noch nichts von
Gott wissen wollte (Rö. 5,8). Und darum ist Gott auch der Einzige, der
es verdient hat, dass ich ihm nachfolge, ihn anbete, ihm mein Leben
gebe! Nicht mein Geld, nicht mein Auto, nicht mein Erfolg, noch nichtmal
meine Frau haben sich für mich geopfert- sondern Jesus. Es ist nicht
so, dass Gott ein eifersüchtiger Spielverderber ist, der mir nichts
gönnt. Im gegnteil, Gott will, dass ich mich freue an dem, was er
erschaffen hat und mir schenkt. Aber ER will die Nummer 1 sein in meinem
Leben, vor allem Anderen.

Das ist radikale Nachfolge, die Opfer kostet, die am Ende aber ewiges
Leben in Gottes Herrlichkeit bringt.

Im Anhang hab ich noch mal paar Fragen aufgeschrieben, um das Thema zu
vertiefen.


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