habe ich gestern in unserer Gemeinde gepredigt. Denn gerade läuft bei uns eine Reihe von "Antwortpredigten". In denen greifen wir Fragen und Gedanken auf, die Leute aufgeschrieben haben oder die in Gesprächen immer wieder auftauchen. Und dazu gehört auch die Frage, wie ein liebender Gott und die Realität einer Hölle, eines Ortes ewiger Verlorenheit, zusammenpassen.
Über die Hölle zu reden gehört ja nicht unbedingt zum normalen Predigt-Repertoire vieler Gemeinden. Und "zeitgemäß" ist es allemal nicht. Aber gerade darum ist es ein wichtiges Thema. Mich hat es herausgefordert. Zum einen die Wirklichkeit der Hölle nicht herunterzuspielen oder aufzuweichen. Zum anderen nicht zu manipulieren oder Angst zu erzeugen. Zum einen Nichtchristen helfen zu verstehen, dass wir nur von der Hölle reden können, wenn wir Gottes Liebe richtig verstehen. Zum anderen Christen herauszufordern, dieses Thema nicht totzuschweigen, sondern in Liebe und Wahrheit davon zu reden. Einfach ist das auf keinen Fall. Aber das hat Jesus auch nie behauptet...