Ort der Vielfältigkeit

 

Eines der besten Lieder über Gemeinde, die ich kenne.




Neue junge Gemeinden braucht das Land

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Neue Gemeinden braucht das Land. Zum einen gibt es viel zu wenig lebendige und dynamische Gemeinden. Deswegen ist es gut, wenn es immer wieder junge Leute gibt, die aufstehen und sich aufmachen eine neue Gemeinde zu gründen.

Zum anderen muss sich Gemeinde und Kirche auch immer wieder in neuen Formen gründen, die Menschen in jeder Zeitepoche erreichen. Das geht natürlich auch in dem sich ältere Gemeinden kontinuierlich reformieren. Das ist ein Muss für ältere Gemeinden (Ecclesia semper reformanda).

Und der andere Weg ist die Gründung neuer Gemeinden in unsere Kultur des 21. Jahrhunderts hinein, die wiederum von Ort zu Ort und von der zu erreichenden Zielgruppe abhängig ist.

Uns freut, dass im Rahmen der AGB (Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden) einige echt gute und neue Projekte gibt, vor allen Dingen in Großstädten: Berlin, München, Frankfurt, Ruhrgebiet, aber auch auf dem Land. Anbei die nagelneue Zeitung zu diesem Thema im Anhang.



Relevante Gemeinde

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Rust, Heinrich Christian, Relevante Gemeinde, 63 Seiten

 

Dieses Buch ist ein Buch für alle, die sich in einer älteren, durchschnittlichen,  „normalen“ und freikirchlichen Gemeinde engagieren und ein starkes Anliegen für ihre Ortsgemeinde haben. Deswegen finde ich dieses Buch so gut und deswegen habe ich es begeistert gelesen. Endlich mal ein Buch für solche Leute, die die Frage bewegt, ob die verfassten Freikirchen noch eine Zukunft haben oder ob nicht völlig neue Formen gefragt sind.
Das Buch ist allerdings sehr dicht geschrieben. Einige Fragen werden auch nur aufgeworfen und nicht klar beantwortet. Hier muss man dann selber weiterdenken und zu Ergebnissen kommen. Es reißt also vieles an, was dann in die Gemeindepraxis einfließen muss.
Auf nur 63 Seiten trifft Rust meines Erachtens die wesentlichen Punkte, die für o.g. Zielgruppe wichtig sind. Sie sind in 5 Kapiteln unterteilt:
1. Liebe und Liebeskummer
2. Für wen ist Gemeinde Jesus Christi relevant?
3. Die Bedeutung der Gestalt der Gemeinde?
4. Welche Bedeutung hat die Konfession einer Gemeinde?
5. Relevanz durch die Bindung an Jesus Christus

 

Das Buch gibt es leider nicht bei amazon. Dafür aber hier: http://www.portal-oncken.de/shop/si/buecher.php?categories=,26,&artikel=7665 



Hope-Award für Jugend und Zukunft

Dass es eine super Idee ist, den sozialen und diakonischen Auftrag Jesu wieder zu entdecken und mit Leben zu füllen - darüber brauchen wir ja bestimmt nicht mehr diskutieren. Dass Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, das finden wir auch gut. Gott will Not lindern, Menschen helfen und Gerechtigkeit schaffen. Und er tut das durch uns.

Und wir finden es super, dass es auch in Deutschland immer mehr tolle Projekte und Initiativen gibt, die anderen Menschen in ihrer Stadt, in ihrem Dorf, dienen und sie missionarisch erreichen wollen. Und weil wir das so toll finden, wollen wir das unterstützen und fördern! 

Darum haben wir einen Förderpreis ausgeschrieben, welchen wir in diesem Jahr schon zum zweiten Mal verleihen: Den Hope-Award für Jugend und Zukunft. Den verleihen wir an kreative missionarische Projekte - egal ob das eine große Arbeit ist, oder von 4 Leuten aus deiner Jugendgruppe leidenschaftlich gelebt wird. Darum können sich alle bewerben, die eine Arbeit dieser Art machen:  Gemeinden, Werke, Projekte, Jugendgruppen...

Zukunft ist kein unabänderliches Schicksal - du kannst sie mitgestalten. Du kannst Jugendliche für die Zukunft rüsten, Werte vermitteln und Glauben wecken.

Du machst bei einer solchen Arbeit mit? Du kennst jemand, der das tut?

Dann bewirb dich doch einfach - oder ermutige andere, das zu tun. Der Förderpreis ist mit insgesamt 1.500,- EUR dotiert.

Alle Infos und auch das Bewerbungsformular findest du hier:

www.jugendforumwiedenest.de/hopeaward

 

 



Bochum gegen Mönchengladbach

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Mein Jahresurlaub ist fast rum.
Aber ein Highlight kommt heute Abend noch. Ein Flutlichtspiel im Ruhrstadion (rewir-power Stadion) in Bochum. Dort spielt der VFL heute gegen den Tabellenletzen, der mit seinem Übergangstrainer Christian Ziege zu Gast ist. Ich schätze mal, dass so 33.000 Zuschauer anwesend sein werden, einschließlich mir und meinen beiden großen Jungs. Da Bochum auch nicht viel besser in der Tabelle steht, gibt es fast schon ein Abstiegskampfspiel, was wir hoffentlich klar für uns entscheiden werden.

Interessant ist übrigens, dass der VFL Bochum der erste Profi-Fußballverein ist, der ein eigenes Leitbild entwickelt hat (mehr Infos unter www.vflbochum.de). Das Leitbild beantwortet die Fragen: Wer sind wir? Was wollen wir (Ziele)? Welche Werte haben wir?
Und genau das hat der VFL gemacht. Hier mal das Ziel:
Unser Ehrgeiz und unbeugsamer Antrieb als Fans ist das Bestreben, sportlich und wirtschaftlich dauerhaft erstklassig zu sein.
Noch interessanter sind natürlich die Werte:
Wir bekennen uns zu unserer regionalen Identität und unserer Tradition!
Wir sind unbeugsam!
Wir sind nah!
Wir sind professionell!
Wir sind mitreißend!
Wir bekennen uns zu unserer sozialen Verantwortung!

Könnte fast das Leitbild einer Gemeinde oder Kirche sein. Wobei - ich vergaß - viele Gemeinden und Jugendgruppen meinen ja, man braucht so was nicht. Wir jedenfalls empfehlen das im Rahmen von W.I.N sehr. So weiß man, für was man steht, wer man ist und wo mal hin will. Das ist gerade für uns Christen wichtig, weil wir einen Auftrag zu erfüllen haben.



Über die Hölle

habe ich gestern in unserer Gemeinde gepredigt. Denn gerade läuft bei uns eine Reihe von "Antwortpredigten". In denen greifen wir Fragen und Gedanken auf, die Leute aufgeschrieben haben oder die in Gesprächen immer wieder auftauchen. Und dazu gehört auch die Frage, wie ein liebender Gott und die Realität einer Hölle, eines Ortes ewiger Verlorenheit, zusammenpassen.

Über die Hölle zu reden gehört ja nicht unbedingt zum normalen Predigt-Repertoire vieler Gemeinden. Und "zeitgemäß" ist es allemal nicht. Aber gerade darum ist es ein wichtiges Thema. Mich hat es herausgefordert. Zum einen die Wirklichkeit der Hölle nicht herunterzuspielen oder aufzuweichen. Zum anderen nicht zu manipulieren oder Angst zu erzeugen. Zum einen Nichtchristen helfen zu verstehen, dass wir nur von der Hölle reden können, wenn wir Gottes Liebe richtig verstehen. Zum anderen Christen herauszufordern, dieses Thema nicht totzuschweigen, sondern in Liebe und Wahrheit davon zu reden. Einfach ist das auf keinen Fall. Aber das hat Jesus auch nie behauptet...

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