Denk.mal

Es gibt keine gewöhnlichen Menschen. Es sind Unsterbliche, mit denen wir scherzen, verheiratet sind, die wir kurz abfertigen und ausbeuten.
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Diesen Spruch habe ich heute von einem Jugendleiter geschickt bekommen. Finde ich gut.



Die vier besten Gags des Deutschland-Jahres

Es gibt schon echt witzige Dinge in unserem Land. Ich habe mal meine vier besten Gags des Jahres zusammengelistet. Hier sind sie:

 

4. Die TSG 1899 Hoffenheim ist als Aufsteiger, den kaum einer kennt, Herbstmeister in der Fußballbundesliga.

 

3. Kurz vor der Wahl zur Ministerpräsidentin wechseln ein paar SPD-Abgeordnete in Hessen ihre Meinung und die ganze Idee eine Minderheitsregierung, die über Monate verfolgt wurde, platzt.

 

2. Die Kreditanstallt für Wiederaufbau überweist 300 Millionen Euro an die schon in der Pleite stehende Lehman Bank in den USA, weil der Computer nicht abzuschalten war, oder so ähnlich.  

 

1. Der absolute TOP-GAG: Tausende von Bankdaten gelanten zur Frankfurter Rundschau, weil zwei Kurierdienstmitarbeiter Schmacht auf Weihnachststollen hatten und die Sache irgendwie verstuschen wollten. Das ist einfach witzig. Mehr Infos unter http://www.tagesschau.de/inland/datenskandal104.html

 

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.



Voll der Held!

Gestern war der 11.11. und seit zwei Jahren haben wir eine gute Tradition in unserer Familie eingeführt. Wir feiern Sankt Martin. D.h. wir essen Gans mit Knödel und Rotkohl und die Kids nehmen an irgendeinem der vielen Martinszüge hier in der Gegend teil.

 

Ich finde St. Martin war voll der Held. Und wir brauchen wieder Helden. Kinder stehen sowieso auf Helden. Aber auch ich brauche Vorbilder.
 Martin lebte zwischen 300 und 400 n. Christus und war zunächst römischer Soldat. Als er eines Tages an einem Stadttor vorbei kam, sah er einen Bettler, der fror. Er hatte nichts bei, außer seinen Mantel, den er teilte. Dafür bekam er Spott und außerdem musste er wohl drei Tage in Arrest, wegen Zerstörung von Armeeeigentum. Nachts erschien im Jesus im Traum mit dem halben Mantel an. Daraufhin wurde Martin Christ und später Bischoff von Tours. Mehr Infos gibt es unter http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Tours

Jesus sagt ja in Mt 25,40: Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, dass habt ihr mir getan. Das ist eine Hammer-Story. Jesus stellt hier soziales Handeln an erster Stelle. Ich entdecke immer mehr solcher Stellen in der Bibel.



die absolute Autonomie des Menschen

Im Moment ist ja das Thema Sterbehilfe ganz aktuell. Allein in der letzten Woche brachten ARD und ZDF hintereinander eigene Sendungen zu diesem Thema.

Anlass dafür war wohl die „Hilfe" des Hamburger Ex-Senators und Ex-CDU-Mitglieds Roger Kusch mit eigenem Sterbehilfe-e.V. bei der Selbsttötung einer 79-jährigen Frau, die nicht an einer todbringenden Krankheit litt.

Darf man das oder darf man das nicht: Den eigenen Todeszeitpunkt bestimmen bzw. jemandem, der das will, dabei helfen?

Natürlich sagen wir als Christen ganz schnell: Weder das eine noch das andere ist erlaubt. Warum? Kurz und knapp: Weil Gott als unser Schöpfer über den Beginn und das Ende unseres eigenen Lebens oder das Leben eines anderen Menschen bestimmt und nicht wir selbst.

Soweit, so gut.

Aber aus der Sicht eines Menschen, der Gott nicht kennt und für den „Gott, der Schöpfer" auch gar keine Denk- und Lebens-Kategorie ist, ist das überhaupt keine Erklärung und schon gar kein Grund, die eigene Einstellung zu ändern. Da ist nun mal der Mensch allein auf sich gestellt; er ist die letztlich allein gültige Instanz und unterliegt der totalen Autonomie.

Und da ist es - vielleicht zum Erschrecken von uns Christen - nur konsequent gedacht, dass niemand, weder Arzt noch Politik noch die Gesellschaft, ein Anrecht darauf haben, über das eigene Leben inklusive des entsprechenden Endes zu bestimmen. Und wenn man es könnte, würde man natürlich den Anfang auch noch selbst festlegen.

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